Galicien

Im äußersten Westen Europas liegt Galicien, in dessen Nordwesten sich mächtige Steilküsten erheben und sich gleichzeitig die fruchtbare Verbindung aus Meer und Erde befindet. Im Landesinneren finden sich zahlreiche Orte und Städte, in denen sich die wirtschaftliche und kulturelle Kreativität des Landes herausgebildet hat, wie etwa Santiago de Compostela, das sich nach Rom und Jerusalem zur drittgrößten christlichen Pilgerstätte entwickelt hat. Besonders beeindruckend ist der Küstenabschnitt der Rías Bajas mit vier fjordähnlichen Flussmündungen und reizvollen Sandstränden, die auch in den Sommermonaten nicht überlaufen sind. Dazwischen finden sich Kiefernwälder und Weinberge.

Naturliebhaber werden besonders von den Rías Altas im Norden Galiciens begeistert sein. Die meisten Hotels finden sich auf dem Landstrich zwischen der Ria de Pontevedra und der Ria de Arosa mit der landschaftlich reizvollen Halbinsel
O'Grove. Das gleichnamige Hafenstädtchen an der Mündung der Ría de Arousa in den Atlantik hat etwa 15.000 Einwohner, die vorwiegend von der Muschelzucht und vom Fischfang leben.

Die Halbinsel bietet in ihrer näheren Umgebung eine beachtliche Zahl von geschützten Badebuchten und zum offenen Atlantik hinaus liegende feinsandige Strände, die auch im Hochsommer nicht überfüllt sind. Mit den Orten
Reboredo, San Vicente do Mar und der Insel
La Toja ist O'Grove ein schwimmendes Juwel.